Sonntag, 14. Dezember 2014

Krieg mit Augen der Kinder von Donbass.


Viele wissen noch immer nicht,  was in Donbass los ist.


Ksjuscha Jakovleva, 6 jahre, Lugansk:
Am meisten habe ichAngst , dass Mutti und Vatti getötet werden können. Weil ich dann nicht schaffe meinen kleinen Brüderchen zu retten. Er ist nur 6 Monate  alt. Ich wünsche  dann lieber selbst getötet werden.


Serözha, 4 Jahre alt, Luganskgebiet:
Mein Vati ist  auf den Krieg gegangen. Mutti und Oma weinen jeden Tag i sagen mir nichts.
Deswegen habe ich noch mehr Angst …Vielleicht mein Vati ist schon tot?

Sascha Bespalov, 3 Jahre, Donezkgebiet:
Ich habe starken Hunger.. Immer..

Tanja Machinja, 5 Jahre, aus Mariupol
Bei uns ist die  Lage schreckicher als in Gruselfilmen. Beerdigung ist jeden Tag.


Sweta Abramchuck, 4,5 Jahre, Flüchtlingskind aus Slawjansk:
Unser Haus ist zerbombt. Ich habe mit Mutti und Oma im Keller gewohnt. Als die Bombe in unser Hof gefallen war, ich habe angefangen zu stottern.

Vanja Los`ko, 4 Jahre alt, Kramatorsk:
Als die Bombe gedonnert hat, ich habe mich so erschrocken, dass mich bepinkelt habe. Seitdem bepinkele ich mich jeden Nacht, wenn donnert. Meine Mutti schaut mich an und stark weint.

Sergej Fioktistov : 8 Jahre, Luganskgebiet :
Ich habe keine Angst getötet zu werden. Aber wenn meine Mutti, Vati oder Oma getötet werden, ich kann es nicht verkraften…

Evgenija Leschenko, 9 Jahre, Donezkgebiet:
Auf dem Krieg an an Gott zu glauben, aber richtig glauben und verstehen, dass nur er kann dich schutzen.

Tamara Ovdeenko, 6 Jahre, Flüchtlingskind aus Slavjansk:
Der Krieg ist das, wenn  dich nur das Böse umkreist und das Gute ist getötet und irgendswo sehr weit beerdigt ist.